Beste Reisezeit Galapagos Inseln - Wetter und Klima

Wann ist die beste Reisezeit auf den Galapagos Inseln? Wir verraten es!

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Beste Reisezeit für die Galapagos Inseln:

Die Galapagos Inseln sind ein ganzjähriges Reiseziel !

 

Viele stellen sich bei der Reiseplanung die Frage: Wann ist die beste Reisezeit für die Galapagos Inseln?

Unserer Erfahrung nach trifft folgende Antwort am ehesten zu:
Das Wetter auf den Galapagos Inseln wird vor allem durch die Meeresströmungen beeinflusst. Daher besitzen die Inseln nicht das typisch tropische Äquatorklima. Im Jahresdurchschnitt betrachtet ist das Wetter auf den Galapagos Inseln jedoch ganzjährig relativ konstant, bis auf die Temperaturschwankungen.
Daher sind die Galapagos Inseln ein ganzjähriges Reiseziel - es gibt keine beste Reisezeit für die Galapagos Inseln !
Je nach Interessenschwerpunkte können jedoch zu bevorzugende Reisezeiten empfohlen werden.

Galapagos Inseln - Klima, Wetter, Jahreszeiten

Dezember bis Mai - warme Jahreszeit (feucht-warm)
Warmwasserströmungen (Äquatorialstrom) aus der Südsee
Die durchschnittliche Lufttemperatur liegt im Dezember bei 25,4° C und im Mai bei 26,8° C. Am wärmsten wird es im März mit durchschnittlich 29,1° C. Die relative Luftfeuchtigkeit bewegt sich zwischen 65% – 80%.
Die durchschnittliche Wassertemperatur an der Meeresoberfläche beträgt im Dezember 23,2° C und im Mai 24,5° C. Am wärmsten wird das Wasser im März mit durchschnittlich 25,5° C. Die Sicht unter Wasser bewegt sich zwischen 9 und 24 Metern. In ungewöhnlich warmen El-Niño-Jahren können die Wassertemperaturen sogar 29° C erreichen.
Die Niederschlagsmengen reichen von 38 mm im Dezember bis zu 62 mm im Mai und erreichen
ihren Höhepunkt im März mit 87 mm.
Allgemeiner Überblick:

Obwohl diese Jahreszeit den Inseln Niederschläge bringt, trifft der Begriff „Regenzeit“ nicht wirklich zu. Die tropischen Schauer sind nicht gar so heftig und es kann an einem typischen Tag ein bis zwei davon geben, die lediglich eine Stunde anhalten. Es kommt vor, daß es eine ganze Woche lang überhaupt nicht regnet. Das Meer ist wegen des abgeflauten Südostpassats für gewöhnlich ruhig.
Biologische Auswirkungen:

Alle Landtiere (neben Lavaechsen, Landleguanen und Schildkröten auch Finken und Spottdrosseln) sorgen in dieser Zeit für Nachwuchs, da es reichlich Nahrungsquellen gibt – Pflanzen für Insekten, Samen für Finken, Blüten für Landleguane usw. Eine Ausnahme stellen die Bindenfregattvögel auf Genovesa dar, die als Seevögel während der warmen Jahreszeit ihre Jungen großziehen.
Schnorchelbedingungen:

Mit dem Einpendeln der Wassertemperaturen auf „echt“ tropischem Niveau darf man sich auf generell ruhige Gewässer einstellen – praktisch ohne starke Strömungen und mit oftmals guten Sichtbedingungen. Zu den in dieser Zeit vorrangig organisierten Angeboten zählen Schnorchelausflüge (zumeist länger als anderthalb Stunden), damit unsere Gäste die bunte Unterwasserwelt vollauf genießen können.

Juni bis November - trockene Jahreszeit (windig-trocken)
Kaltwasserströmungen (Humboldt bzw. Peru Strom) aus der Antarktis
Die durchschnittliche Lufttemperatur liegt im Juni bei 25,2° C und im November bei 24,4° C. Am kühlsten wird es im September mit durchschnittlich 23,1° C. Die relative Luftfeuchtigkeit bewegt sich zwischen 35% – 60%.
Die durchschnittliche Wassertemperatur an der Meeresoberfläche beträgt im Juni 23,3° C und im November 22,8° C. Am kühlsten wird das Wasser im September mit durchschnittlich 21,6° C. Die Sicht unter Wasser bewegt sich zwischen 4,5 und 15 Metern. In ungewöhnlich trockenen La-Niña-Jahren können die Wassertemperaturen sogar bis auf 16° C sinken.
Die Niederschlagsmengen reichen von 35 mm im Juni bis zu 13 mm im November und erreichen ihr Minimum im September mit 9,9 mm.
Allgemeiner Überblick:

Diese Jahreszeit gibt den Inseln ihr vollkommen untropisches Antlitz – trocken, windig, öde. Auch wenn man gelegentlich von der „kühlen Jahreszeit“ spricht, sollte man bedenken, daß eine tropische Region damit nur unzureichend charakterisiert wird. Es gibt praktisch keinen Regen, doch bringt der „garúa“ genannte morgendliche Dunst den Inseln zumindest etwas Feuchtigkeit. Normalerweise verschwindet der feine Sprühregenschleier im Laufe des Vormittags. Das Meer ist mäßig stark bewegt: mit Brandung, rauher See und Wellengang muß wegen des Südostpassats gerechnet werden.
Biologische Auswirkungen:

Alle Landlebewesen, die von den Nahrungsgründen im Ozean abhängen, ziehen jetzt ihren Nachwuchs groß. Dazu zählen Blaufußtölpel, Galapagosalbatrosse und Seelöwen. Die Besonderheit dieser Jahreszeit sind die Wale, die mit den kalten und nährstoffreichen Meeresströmungen nach Galapagos kommen um zu gebären.
Schnorchelbedingungen:

Mit dem Absinken der Wassertemperaturen auf für tropische Gewässer untypisches Niveau, muß man sich generell auf mögliche Strömungen und – wegen des höheren Planktonanteils im Wasser – auf geringfügig schlechtere Sichtbedingungen einstellen. In dieser Zeit empfehlen wir den Gästen das Tragen von (kurzen) Tauchanzügen, damit das Schnorcheln auch dann noch Spaß macht.


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