Reiseinformationen Galapagos Inseln & Ecuador

Wann ist die beste Reisezeit auf den Galapagos Inseln und in Ecuador?

Wie ist das Wetter / Klima auf den Galapagos Inseln und in Ecuador?

Was kann man auf den Galapagos Inseln sehen?

Wie reise ich am besten auf den Galapagos Inseln in Ecuador?

Was muss man bei einer Galapagos Reise beachten?

Diese und viele weitere Fragen werden in unserer Infomappe Galapagos Inseln beantwortet.

Gerne beraten wir Sie aber auch persönlich und ausführlich am Telefon. Rufen Sie uns an: 0711-51866968 (aus dem Ausland 0049-711-51866968)

Reiseinformationen Galapagos Inseln und Ecuador

ePaper
Reiseinfos zu den Galapagos Inseln und zu Ecuador: beste Reisezeit, Klima auf den Galapagos Inseln, Infos zu Schiffen und Yachten auf den Galapagos Inseln, Einreisebestimmungen, Infos zum Nationalpark Galapagos Inseln, Informationen zu den einzelnen Inseln und Exkursionen sowie zu Tieren auf den Galapagos Inseln.

Download: Reiseinformationen Galapagos Inseln und Ecuador
Erfahren Sie mehr zu Reisen nach Ecuador und auf die Galapagos Inseln. Alle Reiseinformationen auf einen Blick. Laden Sie hier unsere Infomappe Galapagos und Ecuador herunter.
Infomappe Galapagos.pdf
PDF-Dokument [660.7 KB]

Häufige Fragen und Antworten zu Reisen auf die Galapagos Inseln

ePaper
Sie planen eine Reise bzw. Kreuzfahrt auf den Galapagos Inseln?
Dann finden Sie in unseren Fragen und Antworten zu Reisen auf den Galapagos Inseln viele hilfreiche Informationen.
Gerne beraten wir Sie aber auch persönlich am Telefon. Rufen Sie an: 0711-51866968

Download: Fragen und Antworten zu Reisen auf die Galapagos Inseln
Sie möchten auf die Galapagos Inseln reisen und haben noch Fragen dazu? Dann laden Sie sich hier unsere Fragen und Antworten zu Reisen auf die Galapagos Inseln herunter.
Fragen und Antworten Galapagos Inseln.pd[...]
PDF-Dokument [132.9 KB]

Tiere auf den Galapagos Inseln

Galapagos Riesenschildkröten

Auf den Galapagosinseln kommen die Riesenschildkröten fast überall vor. Sie leben in den höheren und feuchten Regionen der Inseln aber auch in den trockenen und tiefgelegenen Regionen. Sie ernähren sich von Gräsern und Kräutern und den Opuntien Kakteen. Die Abstammung ist noch nicht vollständig geklärt.
Es gibt ungefähr 14 Unterarten wobei drei Unterarten bereits ausgestorben sind. Die wohl bekannteste Riesenschildkröte ist Lonesome George, der angeblich die letzte lebende Galapagos Riesenschildkröte der Pinta Unterart ist. Man findet auf Galapagos die Charles Darwin Forschungsstation auf Santa Cruz und eine Aufzuchtstaion auf Isabela die sich mit der Fortpflanzung der Riesenschildkröten wissenschaftlich auseinandersetzen.

 

Blaufußtölpel

Blaufußtölpel sind tropische Meeresvögel die an der Westküste Süd- und Mittelamerikas in den tropischen Breiten vorkommen. Ihren Namen verdanken Sie den blauen Füßen und ihrer ungeschickten Fortbewegungsweise an Land. Die gut 80cm großen Vögel kommen auf fast allen Inseln des Galapagos Archipels vor. Man findet sie brütend an Land vor (ganzjährige Brutzeit) oder kann sie während des Fischen (sie ernähren sich ausschliesslich von Fisch) vom Kreuzfahrtschiff aus beobachten. Ein besonderes Erlebnis ist das Verhalten während der komplizierten Balz der Vögel, das fast ganzjährige beobachtet werden kann.

 

Galapagos Pinguin

[Galapagos Pinguin während Kreuzfahrt auf der Isabela Insel] Der Galapagos Pinguin gehört der Gattung der Brillenpinguine an und ist einer der wenigen Pinguinarten, die in tropischen Gefid beheimatet ist. Da diese Pinguinart auch auf der Galapagosinsel Isabela vorkommt ist sie die einzige Pinguinart, die auf der nördlichen Halkbkugel vorzufinden ist. Mit ungefähr 1.200 Individuen ist der Galapagos Pinguin vom aussterben bedroht.
Der Galapagos Pinguin ist mit circa 50cm ein recht kleiner Vertreter seiner Art. Er ernährt sich vorwiegend von Fisch und ist ein extrem wendiger und schneller Schwimmer. Aufgrund der kalten und nährstoffreichen Meeresströmungen ist er vorwiegend auf Isabela und Floreana anzutreffen.

 

Galapagos Landleguan

[Galapagos Landleguan auf der Insel Santa Fe] Die Galapagos Landleguane (auch Drusenköpfe genannt) sind eine Gattung endemisch auf den Galapagos Inseln in Ecuador lebender Leguane. Die Tiere werden über einen Meter lang und haben eine rot-gelbliche Färbung. Sie ernähren sich von Pflanzen wie den Opuntien Kakteen.
Auf Galapagos gibt es zwei Unterarten. Eine lebt nur auf der Insel Santa Fe. Im Jahr 2008 wurde eine dritte Art entdeckt, die im Norden der Insel Isabela lebt. Der Name "rosada" stammt von der rosaroten Färbung der Tiere ab. Die Art wurde jedoch noch nicht ausreichend untersucht.

 

Galapagos Meerechse / Meeresechse

Die Galapagos Meerechse ist eine auf Galapagos endemisch vorkommende Leguanart. Sie lebt auf fast allen Inseln des Galapagos Archipels meist auf den Steilküsten und in Mangrovenbeständen. Es ist weltweit die einzige Leguanart, die sich ausschliesslich ihre Nahrung im Meer besorgt (während des Tauchens im Meer werden die Algen von den Steinen gefressen).
Die Grundfarbe der Meerechse ist schwarz. Der Grund dafür ist, dass sich die Echsen nach den Tauchgängen im kalten Meer rasch wieder aufwärmen müssen, da sie wechselwarme Tiere sind. Die Tiere können bis zu 30 Minuten und 15 Meter tief tauchen. Während der Fortpflanzungszeit wechseln die Tiere ihre Farbe von Schwarz zu Rottönen. Die bis zu 1,60 Meter langen Tiere sind vollständig geschützt.

 

Fregattvögel

Fregattvögel sind Meeresvögel die vorwiegend in den Tropen und Subtropen vorkommen. Bekannt sind die Vögel für Ihren leuchtend roten Kehlsack, den sie aufblassen können. Ihren Namen verdanken Sie ihrer Fähigekit, während des Fluges andere Vögel attackieren und deren Beute abjagen zu können.
Auf den Galapagos Inseln findet man die Bindenfregattvögel vor. Man erkennt die Vögel an der typischen Färbung des Kehlsacks aber auch an der typischen Flugfrom. In der Luft sehen die Vögel wie ein gestrecktes W aus. Die Vögel kommen vorallem auf stark bewachsenen Inseln vor wie zum Beispiel Genovesa, da diese die Büsche zur Brut benötigen. Jedoch verbringen die Vögel die meiste Zeit in der Luft.

 

Galapagos Kormoran / Scharbe

Der ofizielle Name des Galapagos Kormoran ist Galapagosscharbe bzw. Stummelkormoran. Es ist weltweit die eizige Kormoran Art, die ihre Flugfähigkeit eingebüßt hat. Die Tiere werden bis zu einem Meter lang und wiegen ausgewachsen bis zu vier Kilogramm. Damit sind sie fast doppelt so schwer wie ihre flugfähigen Verwandten. Desweiteren verfügen die Kormorane auf Galapagos nur über verstümmelte Flügel, die nicht zum fliegen ausreichen. Die Flugunfähigkeit der Vögel hat sich durch das Fehlen natürlicher Feinde entwickelt. Desweiteren ernähren sich die Vögel ausschliesslich aus dem Meer wozu die kräftigen Beine mit Schwimmhäuten ausreichen.

 

Galapagos Seelöwe

Der Galapagos Seelöwe ist nicht wie lange vermutet eine Unterart des kalifornischen Seelöwen sondern eine auf den Galapagos Inseln endemische Art der Ohrenrobben. Die Seelöwen haben eine braune bis goldene Färbung und werden bis zu zweieinhalb Meter lang und wiegen dabei eine viertel Tonne. Die Seelöwen sind so gut wie auf allen Inseln anzutreffen, was bei einer Population von circa 50.000 Tieren nicht verwunderlich ist. Die Tiere leben ganzjährig an den Stränden und Lavaküsten. Da die Seelöwen keine Angst vor Menschen haben und sehr zutraulich sind, sind sie einer der großen Touristenattraktion auf den Galapgos Inseln geworden, mit all seinen Vor- und Nachteilen.

 

Galapgos Darwin Finken

Die Darwin Finken oder auch Galapagos Finken ist eine Gruppe von Singvogelarten die nur auf den Galapagos Inseln vorkommen. Die 14 Arten sind sehr eng miteinander verwandt und stammen alle von einem gemeinsamen Vorfahren ab. Die nächsten Verwandten sind nicht die Finken sondern die Tangaren bzw. die Ammern. Die Arten unterscheiden sich untereinander vor allem durch ihre Schnabelform und ihre Ernährungsweise. Charles Darwin erforschte anhand der Tiere die Evolutionstheorie, da alle Vögel von einem Vorfahren abstammen und sich auf den unterschiedlichen Inseln je nach äußeren Gegebenheiten unterschiedlich und ungestört entwickelt haben.

 

Wale und Haie auf dne Galapagos Inseln

Während des Winters auf der Südhalbkugel (ca. Juni bis September) wandern die Buckelwale und Walhaie mit dem kalten und nährstoffreichen Humboldtstrom zum Äquator (Galapagos Inseln und Pazifikküste Ecuadors), wo sich sich paaren und die Jungen gebären. Ganzjährig findet man hingegen Haie und Rochen sowie Mantas auf den Galapagos Inseln. Eine ganz spezielle Art ist der Galapagoshai. Der Galapagoshai gehört zu den kleineren Vertretern der Gattung Carcharhinus und kann leicht mit dem Grauen Riffhai bzw. Schwarzhai verwechselt werden.

 

Galapgos Rotfußtölpel (Sula Sula)

Auf den Galapagos Inseln finden sich die Rotfußtölpel vor allem auf der Insel Genovesa, der Vogelinsel, sowie auf der Insel San Cristobal. Die Rotfußtölpel gehören wie die Nazca- und Blaufußtölpel zur Gattung der Sulidae (Tölpel) und sind in dieser Gruppe die kleinste Art. Im Unterschied zu den anderen Tölpelarten brüten die Rotfußtölpel in Nestern auf Bäumen und Sträuchern und nicht am Boden. Sie haben hierfür spezielle Zehen an den Füßen, um sich auf den Ästen festklammern zu können.

Galapagos Inseln - beste Reisezeit - Wetter und Klima

Wann ist die beste Reisezeit für die Galapagos Inseln?

 

Das Wetter auf den Galapagos Inseln wird vor allem durch die Meeresströmungen beeinflusst. Daher besitzen die Inseln nicht das typisch tropische Äquatorklima. Im Jahresdurchschnitt betrachtet ist das Wetter auf den Galapagos Inseln jedoch ganzjährig relativ konstant, bis auf die Temperaturschwankungen.

 

Daher sind die Galapagos Inseln ein ganzjähriges Reiseziel - es gibt keine beste Reisezeit für die Galapagos Inseln !


Je nach Interessenschwerpunkte können jedoch zu bevorzugende Reisezeiten empfohlen werden.

 

JAHRESZEITEN AUF GALAPAGOS


Warme Jahreszeit (feucht-warm)
Dezember bis Mai
Warmwasserströmungen (Äquatorialstrom) aus der Südsee
Die durchschnittliche Lufttemperatur liegt im Dezember bei 25,4° C und im Mai bei 26,8° C. Am
wärmsten wird es im März mit durchschnittlich 29,1° C. Die relative Luftfeuchtigkeit bewegt sich
zwischen 65% – 80%.
Die durchschnittliche Wassertemperatur an der Meeresoberfläche beträgt im Dezember 23,2° C und
im Mai 24,5° C. Am wärmsten wird das Wasser im März mit durchschnittlich 25,5° C. Die Sicht
unter Wasser bewegt sich zwischen 9 und 24 Metern. In ungewöhnlich warmen El-Niño-Jahren
können die Wassertemperaturen sogar 29° C erreichen.
Die Niederschlagsmengen reichen von 38 mm im Dezember bis zu 62 mm im Mai und erreichen
ihren Höhepunkt im März mit 87 mm.
Allgemeiner Überblick: Obwohl diese Jahreszeit den Inseln Niederschläge bringt, trifft der Begriff
„Regenzeit“ nicht wirklich zu. Die tropischen Schauer sind nicht gar so heftig und es kann an einem
typischen Tag ein bis zwei davon geben, die lediglich eine Stunde anhalten. Es kommt vor, daß es
eine ganze Woche lang überhaupt nicht regnet. Das Meer ist wegen des abgeflauten Südostpassats
für gewöhnlich ruhig.
Biologische Auswirkungen: Alle Landtiere (neben Lavaechsen, Landleguanen und Schildkröten
auch Finken und Spottdrosseln) sorgen in dieser Zeit für Nachwuchs, da es reichlich
Nahrungsquellen gibt – Pflanzen für Insekten, Samen für Finken, Blüten für Landleguane usw. Eine
Ausnahme stellen die Bindenfregattvögel auf Genovesa dar, die als Seevögel während der warmen
Jahreszeit ihre Jungen großziehen.
Schnorchelbedingungen: Mit dem Einpendeln der Wassertemperaturen auf „echt“ tropischem
Niveau darf man sich auf generell ruhige Gewässer einstellen – praktisch ohne starke Strömungen
und mit oftmals guten Sichtbedingungen. Zu den in dieser Zeit vorrangig organisierten Angeboten
zählen Schnorchelausflüge (zumeist länger als anderthalb Stunden), damit unsere Gäste die bunte
Unterwasserwelt vollauf genießen können.

 

Trockene Jahreszeit (windig-trocken)
Juni bis November
Kaltwasserströmungen (Humboldt bzw. Peru Strom) aus der Antarktis
Die durchschnittliche Lufttemperatur liegt im Juni bei 25,2° C und im November bei 24,4° C. Am
kühlsten wird es im September mit durchschnittlich 23,1° C. Die relative Luftfeuchtigkeit bewegt
sich zwischen 35% – 60%.
Die durchschnittliche Wassertemperatur an der Meeresoberfläche beträgt im Juni 23,3° C und im
November 22,8° C. Am kühlsten wird das Wasser im September mit durchschnittlich 21,6° C. Die
Sicht unter Wasser bewegt sich zwischen 4,5 und 15 Metern. In ungewöhnlich trockenen La-Niña-
Jahren können die Wassertemperaturen sogar bis auf 16° C sinken.
Die Niederschlagsmengen reichen von 35 mm im Juni bis zu 13 mm im November und erreichen
ihr Minimum im September mit 9,9 mm.
Allgemeiner Überblick: Diese Jahreszeit gibt den Inseln ihr vollkommen untropisches Antlitz –
trocken, windig, öde. Auch wenn man gelegentlich von der „kühlen Jahreszeit“ spricht, sollte man
bedenken, daß eine tropische Region damit nur unzureichend charakterisiert wird. Es gibt praktisch
keinen Regen, doch bringt der „garúa“ genannte morgendliche Dunst den Inseln zumindest etwas
Feuchtigkeit. Normalerweise verschwindet der feine Sprühregenschleier im Laufe des Vormittags.
Das Meer ist mäßig stark bewegt: mit Brandung, rauher See und Wellengang muß wegen des
Südostpassats gerechnet werden.
Biologische Auswirkungen: Alle Landlebewesen, die von den Nahrungsgründen im Ozean
abhängen, ziehen jetzt ihren Nachwuchs groß. Dazu zählen Blaufußtölpel, Galapagosalbatrosse und
Seelöwen. Die Besonderheit dieser Jahreszeit sind die Wale, die mit den kalten und nährstoffreichen
Meeresströmungen nach Galapagos kommen um zu gebären.
Schnorchelbedingungen: Mit dem Absinken der Wassertemperaturen auf für tropische Gewässer
untypisches Niveau, muß man sich generell auf mögliche Strömungen und – wegen des höheren
Planktonanteils im Wasser – auf geringfügig schlechtere Sichtbedingungen einstellen. In dieser Zeit
empfehlen wir den Gästen das Tragen von (kurzen) Tauchanzügen, damit das Schnorcheln auch
dann noch Spaß macht.

Karte der Galapagos Inseln

Karte der Galapagos Inseln Karte der Galapagos Inseln - Karte von Eric Gaba, Wikimedia Commons, User: Sting, lizenziert unter CreativeCommons-Lizenz by-sa-3.0-de

Anrufen

E-Mail